04 September 2013

Neuentwicklungen, Sondermodelle und Weltpremieren von Fiat

Fiat Panda 4x4 Antartica - Sondermodell zum 30. Geburtstag

Mit mehr als 400'000 Exemplaren, drei Modellgenerationen und mit zahlreichen Sondermodellen geniesst der Fiat Panda 4x4 seit drei Jahrzehnten eine Ausnahmestellung im Segment der Kleinwagen. Zur Feier des 30. Geburtstages präsentiert die italienische Marke auf der Frankfurter IAA den Fiat Panda 4x4 Antartica.

Das neue Sondermodell ist auf den ersten Blick an der zweifarbigen Lackierung zu erkennen: weiss mit schwarzem Dach. Weitere ins Auge fallen die 15-Zoll-Leichtmetallfelgen im Diamantgrau-Finish, orange lackierte Felgenkappen und Aussenspiegelgehäuse, Nebelleuchten, getönte Fensterscheiben sowie eine spezielle Plakette an der B-Säule. Die markante Optik des Fiat Panda 4x4 Antartica setzt sich im Innenraum fort: Die Sitzbezüge sind in den Kontrastfarben Grau und Orange gehalten. Zur Serienausstattung gehören auch die asymmetrisch geteilt umklappbare Rückbank  und der höhenverstellbare Fahrersitz.

Das Sondermodell Antartica bietet dieselbe Technologie wie das Basismodell Fiat Panda 4x4, das bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Darunter  der Titel „SUV of the Year 2012" durch das britische Kult-Magazin „Top Gear".

Nicht nur für Gentlemen - der neue Fiat 500C GQ

In Ergänzung der bereits erhältlichen Limousine präsentiert Fiat in Frankfurt das Sondermodell Fiat 500C GQ als Cabriolet, das ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Machern des anspruchsvollen Lifestyle-Magazins „Gentlemen's Quarterly" entwickelt wurde. Der Fiat 500C GQ ist das Automobil für den urbanen Trendsetter. Die Limousine Fiat 500 GQ und das Cabriolet Fiat 500C GQ sind wahlweise mit den Benzinmotoren 1.2 8V (51 kW/69 PS), TwinAir (63 kW/85 PS) und 1.4 16V (73 kW/100 PS) sowie als Dieselvariante 1.3 16V Multijet (70 kW/95 PS) erhältlich.

Beide Modelle verfügen über eine Bicolore-Lackierung, 16 Zoll-Leichtmetallräder mit Radnabenabdeckung mit orangem 500-Logo sowie ebenfalls orange lackierte Bremssättel (nur Fiat 500 GQ 1.4 16V). Im Innenraum warten der 500C QG mit schwarzen Ledersitzen der Manufaktur Poltrona mit orangefarbenen Ziernähten auf. Lederschaltknauf und Pedale in Aluminium-Optik unterstreichen den sportlichen Charakter des neuen Fiat 500C GQ. Der unverwechselbare Look wird durch Seitenschürzen, sportliche Stossfänger und dunkel getönte Scheiben hinten vervollständigt.

Die Serienausstattung ist ungewöhnlich umfangreich. Sie umfasst unter anderem Klimaanlage, eine Audio-Anlage mit MP3-fähigem CD-Player und Bluetooth-gesteuerter Freisprechanlage Blue&Me für Mobiltelefone sowie ein Lenkrad mit Multifunktionstasten.

Völlig ohne Emissionen - der neue Fiat 500e

Unter der Strategie „Simply More" entwickelt Fiat Fahrzeuge, die bei kompakten Aussenmassen einen grosszügigen Innenraum und eine Menge Fahrspass bieten sowie den Bedürfnissen im Alltag entsprechen. Ein Musterbeispiel dafür ist der neue, für den kalifornischen Markt entwickelte Fiat 500e. Er ist nicht nur der erste Vertreter der Baureihe, der dank Elektroantrieb völlig ohne Emissionen fährt. Gleichzeitig haben die Fiat Ingenieure eine um 13 Prozent gegenüber dem Basismodell verbesserte Aerodynamik erreicht. Rund 140 Stunden im Windkanal haben zu acht Modifikationen an der Karosserie geführt, die diesen Wert ermöglichen.

Im Innenraum des Fiat 500e haben die Designer eine gelungene Mischung des für die Baureihe typischen Retro-Stils mit dem futuristischen Look eines Elektrofahrzeugs realisiert. Die in weiss oder schwarz erhältlichen Sitzbezüge bilden einen spannenden Kontrast zu auf den Elektroantrieb hinweisenden Ausstattungsdetails, die in orange gehalten sind.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 83 kW (111 PS) Leistung. Er ist kombiniert mit einem neu entwickelten, elektronischen Getriebe, das Gangwechsel mittels Knopfdruck ermöglicht. Fahrwerk und Chassis des Basismodells wurden entsprechend den besonderen Anforderungen eines Elektrofahrzeugs modifiziert. Dadurch bietet auch der Fiat 500e dasselbe agile und sichere Fahrverhalten wie die konventionell angetriebenen Modelle der Baureihe.

Bei den Tests der US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) hat der Fiat 500e einen neuen Bestwert erzielt. Sein Strombedarf von 29 Kilowatt pro 100 Meilen Fahrt entspricht einem Benzinverbrauch von 108 Meilen pro Gallone (umgerechnet 2,18 Liter pro 100 Kilometer). Bei diesen Versuchen erreichte der Fiat 500e eine maximale Reichweite von rund 140 Kilometern - mehr als jedes andere in Serie hergestellte Elektrofahrzeug auf dem US-Markt. Bei einer Jahresfahrleistung von 24'000 Kilometer prognostizierte die EPA Stromkosten von rund 500 Dollar.

Begleitet wird der Fiat 500e von innovativen Angeboten, mit denen die Nutzung des kompakten Elektrofahrzeugs noch einfacher wird. So können über eine entsprechende Applikation für Smartphones beispielsweise der Ladezustand der Batterien, Stromverbrauch, Standort des Fahrzeugs sowie Navigationsanweisungen zur nächstgelegenen Ladestation abgerufen werden. Auch der automatische Versand von fahrzeugbezogenen Textnachrichten und Warnmeldungen ist möglich.     

Der neue Fiat 500e ist unter Regie von Chrysler entstanden, dem Kompetenzzentrum für Elektroantriebe innerhalb der Fiat Group Automobiles. Während sich Chrysler auf diese besonders wichtige Technologie spezialisiert hat, ist Fiat Vorreiter bei der Weiterentwicklung konventioneller Triebwerke. So wurden Verbrauch und Schadstoffemissionen in jüngerer Vergangenheit durch innovative Entwicklungen wie TwinAir (Zweizylinder-Turbobenziner), MultiAir (elektro-hydraulische Ventilsteuerung) und Multijet (mehrstufige Direkteinspritzung für Dieselmotoren) deutlich reduziert. Fiat ist ausserdem auf dem europäischen Markt führend bei Fahrzeugen, die mit alternativen Treibstoffen wie Erdgas (CNG) oder Autogas (LPG) betrieben werden können.

Mit 105 PS - neuer TwinAir-Motor für alle Versionen des Fiat 500

Für alle Modellvarianten des Fiat 500 steht ab sofort das neue TwinAir-Triebwerk mit 77 kW (105 PS) zur Verfügung. Kombiniert mit einem Sechsganggetriebe ermöglicht die neue Variante des TwinAir-Motors dem Fiat 500 eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h und den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h innerhalb von 10 Sekunden. Der hohen Leistung, die durch das maximale Drehmoment von 145 Newtonmetern unterstützt wird, stehen ein Verbrauch von nur 4,2 Litern pro 100 Kilometer Fahrt und CO2-Emissionen von lediglich 99 Gramm pro Kilometer gegenüber. Damit erfüllt der Fiat 500 TwinAir schon heute die von der Europäischen Union für 2020 vorgesehenen Grenzwerte.

Kennzeichen des neuen Motors ist die Weiterentwicklung der vollvariablen elektro-hydraulischen Ventilsteuerung MultiAir. Sie ermöglicht die bedarfsgerechte Steuerung der internen Abgasrückführung (EGR). Dadurch wird die bei Benzinern unter Volllast nötige Gemischanreicherung zur inneren Kühlung reduziert, was sich positiv auf den Verbrauch auswirkt. Im Gegenzug können die Abgase genutzt werden, den Motor nach dem Kaltstart schneller auf Betriebstemperatur zu bringen. Auch dieser Effekt spart Kraftstoff und reduziert den CO2-Ausstoss. Eine ähnliche Wirkung hat die Integration des Auspuffkrümmers in den Zylinderkopf. Die dadurch vom Motorkühlwasser umspülten Abgase treffen mit gesenkter Temperatur auf den Turbolader, was dessen Effizienz deutlich erhöht.

Wie bei den anderen Leistungsstufen des TwinAir-Triebwerks auch kann der Fahrer auf Wunsch per Knopfdruck in den ECO-Modus schalten. Dadurch werden die Leistung auf 72 kW (98 PS) und das maximale Drehmoment auf 120 Newtonmeter begrenzt. Für den Stadtverkehr ist das mehr als genug. Zusammen mit dem serienmässigen Start&Stopp-System werden so Verbrauch und CO2-Ausstoss weiter gesenkt.  

Neuer Turbo-Benziner - Vierzylinder 1.4 T-Jet mit 120 PS

Bis Ende des Jahres stehen zwei neue Motoren für Fiat 500L, Fiat 500L Trekking und Fiat 500L Living zur Verfügung. Der neue Vierzylinder 1.4 T-Jet leistet dank Turboaufladung kräftige 88 kW (120 PS) bei 5'000 Touren. Das maximale Drehmoment von 206 Newtonmetern liegt bereits bei einer Drehzahl von 1'750.

Mit diesen Daten reagiert das Triebwerk 1.4 T-Jet verzögerungsfrei auf Bewegungen des Gaspedals. Gleichzeitig gewährleistet das serienmässige Start&Stopp-System, dass im Stadtverkehr Verbrauch und CO2-Emissionen effektiv reduziert werden.       

320 Newtonmeter Drehmoment - der Turbodiesel 1.6 16 Multijet

Ebenfalls 88 kW (120 PS) leistet der neue Turbodiesel 1.6 16V Multijet. Das maximale Drehmoment von beeindruckenden 320 Newtonmetern steht bereits bei 1'750 zur Verfügung. Der Vierzylinder ist mit einem relativ kleinen Turbolader mit variabler Schaufelrad-Geometrie ausgerüstet.

Herzstück des Motors ist die Multijet-Direkteinspritzung der dritten Generation, die dank spezieller Injektoren den Kraftstoff noch präziser in den Brennraum befördert. Die von Fiat entwickelte Technologie realisiert bis zu acht Einspritzphasen pro Verbrennungszyklus. Durch die Möglichkeit, die beiden Haupteinspritzun­gen in einem einzigen modulierbaren Profil zu steuern (IRS - Injection Rate Shaping), werden Verbrauch und Emissionen um rund zwei Prozent im Ver­gleich zu einem konventionellen Einspritzsystem reduziert. Gleichzeitig wird damit das Geräuschniveau gesenkt. Die integrierte Abgasrückführung, die Temperaturre­gelung und Abgasstrom verbessert, verringert Emissionen und Verbrauch zusätzlich. Darüber hinaus arbeitet die neue Generation Multijet noch zuverlässiger, da die Einspritzdüsen mit rund 40 Prozent weniger Einzelteilen einfacher aufgebaut sind.

Im Umfeld des Turbodiesel-Triebwerks sorgen zahlreiche innovative Technolo­gien dafür, dass der Verbrauch noch weiter gesenkt wird. Dazu gehören eine intelligente Lichtmaschine, die beim Bremsen oder im Schubbetrieb die Batterie lädt, ein optimiertes Kühlsystem sowie eine Ölpumpe mit variablem Ölstrom. Sie fördert nur jeweils so viel Schmierstoff, wie der Motor aktuell benötigt, und reduziert so den Energieverlust durch den Pumpenantrieb. Serienmässig ist das neue Triebwerk ausserdem mit Start&Stopp-Automatik ausgerüstet. Darüber hinaus verringern spezielle Öle mit niedriger Viskosität die Rei­bungsverluste in Motor und Getriebe.

Fiat Freemont Black Code - neues Topmodell für den Familien-Van

Ein weiterer Star auf dem IAA-Stand von Fiat ist der Fiat Freemont Black Code. Mit dieser besonders luxuriösen Variante erhält die siebensitzige Familienlimousine ein neues Topmodell, das die erfolgreiche Baureihe ab Anfang 2014 noch attraktiver macht. Der Fiat Freemont Black Code ist das ideale Fahrzeug für Kunden, die im Alltag einen vielseitigen Van brauchen, aber auf persönlichen Stil auf keinen Fall verzichten wollen.

Als erstes von Fiat und Chrysler gemeinsam entwickeltes Fahrzeug hat sich der Fiat Freemont in seinem Segment auf Anhieb einen Spitzenplatz auf dem europäischen Markt gesichert. In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 60'000 Exemplare verkauft. In Italien ist der Fiat Freemont seit Juli 2011 bestverkaufter Familien-Van. Er rangiert ausserdem in der Gesamtzulassungsstatistik auf Platz sieben.    

Das exklusive Design des Fiat Freemont Black Code wird gekennzeichnet durch glänzend schwarze Karosseriedetails, darunter der Kühlergrill, die Abdeckkappen der Aussenspiegel, die Einfassungen der Hauptscheinwerfer und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Zur erweiterten Serienausstattung gehören unter anderem die Drei-Zonen-Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control), Ledersitze sowie Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. Für einen erhöhten Komfort sorgen ausserdem der schlüssellose Zugang (Keyless Entry/Go), Rückfahrkamera, elektrisch einklappbare Aussenspiegel sowie der elektrisch verstellbare Fahrersitz.    

Pressekontakt:

Fiona Flannery
Public Relations Director
Fiat Group Automobiles Switzerland SA
fiona.flannery@fiat.com
Tel.: 044 556 22 02

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